Haus der Geborgenheit – Baan Khum Phra Phoon

Die Not der Kinder in Thailand

 

Thailand – Land des Lächelns. Hier leben Menschen, die freundlich, herzlich und äußerst gastfreundlich sind. Aber hinter dem Lächeln verbirgt sich oft bittere Armut.

Familien haben keine geregelten Einkünfte und können ihre Angehörigen nicht ausreichend versorgen. Oftmals trennen sich Ehepaare und lassen ihre Kinder bei Familienangehörigen oder auf sich selbst gestellt im Dorf zurück, da sie neue Beziehungen eingehen. Durch Alkohol- und Drogenmissbrauch kommt es oftmals zu häuslicher Gewalt, unter der besonders die Kinder leiden müssen. Die Familien sind häufig nicht in der Lage, ihren Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen. Häufig ist es so, dass die Kinder in frühen Jahren bereits arbeiten müssen, um die Familie mitzufinanzieren. Das endet im schlimmsten Fall in der Prostitution.


Antwort auf die Not

Durch die Errichtung von Kinderheimen wollen wir diesen notleidenden Kindern helfen. Sie erhalten neben der familiären Umgebung Verpflegung und Bildung und somit eine gute Zukunftsperspektive. Noch viel wichtiger ist uns, dass sie von der Liebe Jesus Christus erfahren und ihre Zukunft mit IHM gestalten.

Dahinter verbirgt sich auch die Idee, Projekte zur Selbsthilfe in den einzelnen Einrichtungen zu ermöglichen, um die Eigenständigkeit und Nachhaltigkeit und somit die Selbstverantwortung vor Ort zu stärken. Gleichzeitig sollen die einheimischen Hauseltern geschult werden, die geistliche Erziehung der Kinder zukünftig selbständig zu übernehmen.


Start der ersten Kinderheime

Im Frühjahr 2008 begann die Arbeit südwestlich von Chiang Mai. In drei Orten trafen Christian und Andrea Thiele auf einheimische Christen, die die Not der Kinder bereits erkannt hatten. Um ihnen aber eine Perspektive geben zu können, fehlten finanzielle Mittel. Hier sahen sie einen guten Weg, um gemeinsam Kindern in Not zu helfen. Die Gemeinden waren sehr entgegenkommend und boten sofort Grundstücke an, auf den sie die ersten Bambushütten für die Kinder errichten durften. Aufgrund der kulturellen Situation vor Ort ist eine Betreuung durch einheimische Hauseltern wichtig. Deshalb waren wir sehr dankbar, dass auch hier die Gemeinden die Auswahl trafen.


Unsere Ziele

  • Hilfe anbieten, wo die Not am größten ist.
  • Notleidenden Kindern ein liebevolles Zuhause geben.
  • Ihnen die Liebe Gottes nahe bringen.
  • Aufarbeitung der Vergangenheit wo Gewalt und Missbrauch stattfand.
  • Sie mit allem versorgen, was sie zum Leben brauchen.
  • Ihnen Bildung geben und
  • eine Zukunftsperspektive durch eine fundierte Ausbildung.
  • Unter anderem möchten wir den Kontakt zwischen Kindern und Eltern aufrechterhalten, damit auch sie von Jesu Liebe erfahren.